"In gewissem Grade sind wir wirklich das Wesen, das die anderen in uns hineinsehen, Freunde wie Feinde. Und umgekehrt! Auch wir sind die Verfasser der anderen; wir sind auf eine heimliche und unentrinnbare Weise verantwortlich für das Gesicht, das sie uns zeigen, verantwortlich nicht für ihre Anlage, aber für die Ausschöpfung dieser Anlage. Wir sind es, die dem Freunde, dessen Erstarrtsein uns bemüht, im Wege stehen, und zwar dadurch, dass unsere Meinung, er sei erstarrt, ein weiteres Glied in jener Kette ist, die ihn fesselt und langsam erwürgt.[...] Wir halten uns für den Spiegel und ahnen nur selten, wie sehr der andere seinerseits eben der Spiegel unseres erstarrten Menschenbildes ist, unser Erzeugnis, unser Opfer."
[aus Max Frisch - "Tagebuch"]

 

 

"Ihr schien, als könnten nur Erwachsene Gefühle auf so mannigfaltige Weise miteinander verbinden -wenn Gefühle Essen wären, dann wären die Gefühle von Erwachsenen wie Steaks mit Schokoladenguß, Kartoffelpüree mit Pfirsichscheiben, Kuchen mit Chilipulver statt mit Staubzucker. Jessie dachte nicht zum erstenmal, dass es mehr eine Strafe als eine Belohnung war, erwachsen zu sein."
[aus Stephen Kings "Das Spiel"]

 

"Eine mächtige Flamme entsteht aus einem winzigen Funken."
[Dante Alighieri]

 

"Der stärkste Trieb in der menschlichen Natur ist der Wunsch, bedeutend zu sein."
[John Dewey]

 

"Was wir am nötigsten brauchen, ist ein Mensch, der uns zwingt, das zu tun, was wir können."
[Ralph Waldo Emerson]

 


"Wir warten unser Leben lang auf den außergewöhnlichen Menschen, statt die gewöhnlichen um uns her in solche zu verwandeln."
[Hans Urs von Balthasar]

 

"Wenn die Sonne nicht auf Lob und Bitten wartet, um aufzugehen, sondern eben leuchtet und von der ganzen Welt begrüßt wird, so darfst auch du weder Schmeichelei noch Beifall brauchen, um Gutes zu tun. Aus dir selbst heraus mußt du es tun: Dann wirst du wie die Sonne geliebt werden."
[Epiktet]

 

"Das Glück besteht nicht darin, daß du tun kannst, was du willst, sondern darin, daß du immer willst, was du tust."
[Leo N. Tolstoi]

 

"Fortuna lächelt, doch sie mag nur ungern voll beglücken: Schenkt sie uns einen Sommertag, schenkt sie uns auch Mücken."
[Wilhelm Busch]

 

"Vergiß nicht, Glück hängt nicht davon ab, wer du bist oder was du hast; es hängt nur davon ab, was du denkst."
[Dale Carnegie]


"Glück ist etwas, das man zum ersten Mal wahrnimmt, wenn es sich mit großem Getöse verabschiedet."
[Marcel Achard]

 

"Der gesunde und sich selbst verwirklichende Mensch erlebt Glück dann, wenn er anderen etwas geben kann. Insofern kann man die Selbstlosigkeit als eine Form von indirektem Egoismus bezeichnen."
[Stephan Lermer]

 

"Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle siegreich und glorreich zu überwinden."
[Carl Hilty]

 

Liebe ist ...

Das charmanteste Unglück, das uns zustoßen kann.

Der höchste Grad der Arznei.

Der Versuch der Natur, den Verstand aus dem Wege zu räumen.

Die einzige Sklaverei, die als Vergnügen empfunden wird.

Die wunderbare Gabe, einen Menschen so zu sehen, wie er nicht ist.

Egoismus zu zweit.

Ein Ozean von Gefühlen, umgeben von uferlosen Ausgaben.

Im Vergleich zu anderen Arten der Kriegsführung ein großer Fortschritt.

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Glaubt nicht, ihr hättet Millionen Feinde. Euer einziger Feind heißt - Krieg.

Menschen sind nicht in der Lage, den Tod abzuschaffen. Aber sie sind ganz gewiss in der Lage, das gegenseitige Töten abzuschaffen.